Bakteriologische Verunreinigung von CV CADEA VERA Reinigungstüchern aus dem Sortiment der Drogerie MÜLLER

MÜLLER SCHUMACHER Rückruf CV CADEA VERA Reinigungstücher Nachdem auf der Internetseite des Drogerieunternehmens Müller Handels GmbH & Co. KG (Ulm/BW) bereits seit gut einer Woche in der Rubrik "Aktuelles" unter dem Menüpunkt "Rückrufe" ein Rückruf von Reinigungstüchern zu finden war, ist es jetzt auch amtlich: Auf "lebensmittelwarnung.de" erscheint heute eine Meldung zum Rückruf der Dr. Schumacher GmbH (Malsfeld/HE), wonach diese Tücher zurückgerufen werden. Einer ersten Version der Rückrufmitteilung zufolge liegt offensichtlich eine Belastung mit Bakterien der Art » Pluralibacter gergoviae vor. Betroffen sind "Perfekt Lift verwöhnende Reinigungstücher" der Marke "CV Cadea Vera" (EAN: 2200223815216) in der 25 Stück-Packung mit der Chargennummer 214915, die  zwischen dem 18.09.2019 und 22.01.2020 bei Müller im Verkauf waren. Müller: "Bitte prüfen Sie die Betroffenheit ihres Artikels und stellen die Nutzung bzw. den Verzehr (Anm.: ???) umgehend ein!" Die Rückgabe des betroffenen Artikels ist in jeder Müller-Filiale möglich; der Kaufpreis wird - auch ohne Vorlage des Kassenbons - erstattet. Für Verbraucheranfragen steht der Müller-Kundenservice unter der kostenfreien Rufnummer 0 08 00 / 17 40 01 74 zur Verfügung, zusätzlich können Fragen auch per E-Mail an info(at)mueller.de gestellt werden. Auch ein Ansprechpartner des Herstellers ist unter der mobilen Rufnummer 01 63 / 5 90 00 46 sowie der E-Mail-Adresse carsten.grohs(at)schumacher-online.com erreichbar. Für entstehende Unannehmlichkeiten wird um Entschuldigung und Verständnis gebeten! Wissenswert: Das Bundesinstitut für Riskobewertung (BfR) zu "Pluralibacter gergoviae": "Die Keime sind fakultativ pathogen, d. h. sie müssen nicht in jedem Fall eine Krankheit hervorrufen. Besonders gefährdet sind jedoch Personen, deren Immunsystem geschwächt ist, die an einer ernsten Vorerkrankung leiden, chirurgisch behandelt wurden oder einem anderen empfindlichen Personenkreis angehören" (Bildquelle: Müller Handels GmbH & Co. KG).
» www.schumacher-online.com | » www.mueller.de
» Weitere Informationen im PDF-Format

Anmerkung: Nachdem jetzt innerhalb kürzester Zeit die drei namhaftesten Drogeriemärkte in Deutschland eine Rückrufaktion durchzuführen hatten (Rossmann: » enerBio Soja-Flocken, dm: » Alverde Baby-Pflegelotion), ist feststellbar, dass nur der dm-drogerie markt alle Möglichkeiten nutzt, um gefährdete VerbraucherInnen wirklich zu informieren. Dazu zählen neben einem deutlichen Hinweis auf der ersten Seite des Internetauftritts eine offizielle Pressemitteilung über eine » seriöse Agentur, ein Post auf » Facebook sowie Aushänge in allen Filialen (an jeder Kasse sowie auch am Regal), die wirklich sicht- und lesbar sowie längerfristig angebracht sind. Hut ab!

 



- I N T E R E S S A N T -

 

Information zu Rückrufen durch den Handel
nur in wenigen Fällen wirklich transparent.



Bekannte Informationskanäle finden Sie hier:

Information zu Produktrückrufen durch den Handel

» mehr dazu (PDF)

 

DM-DROGERIE MARKT ruft vorsorglich ALVERDE Baby-Pflegelotion (Bio) wegen möglicher Hefen-Belastung zurück

DM Rückruf ALVERDE Baby Pflegelotion Bio-Sheabutter Bio-Kamille Die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG (Hauptsitz: Karlsruhe/BW) mit bundesweit knapp 2.000 dm-Filialen (und bekannt für äußerst transparente Kommunikation auch von Rückrufaktionen auf allen Kanälen) ruft vorsorglich einen Baby-Pflegeartikel aus dem hauseigenen Naturkosmetik-Sortiment zurück. Grund für den Rückruf: "Es kann nicht aus­ge­schlossen werden, dass in dem Produkt ver­einzelt Hefen ent­halten sind." Betroffen ist von der Marke "alverde Naturkosmetik" die "Baby-Pflege­lotion Bio-Shea­butter Bio-Kamille" , abgefüllt in der 200 ml-Kunststoffflasche und (WICHTIG!) unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Das Produkt wurde augenscheinlich bundesweit in allen deutschen dm-Filialen angeboten, denn eine regionale Einschränkung wird in der Pressemitteilung des Unternehmens nicht gemacht. Der Drogeriemarkt bittet betroffene KundInnen, das Pflegeprodukt nicht mehr zu ver­wenden und un­ge­öffnet oder bereits an­ge­brochen in einen der dm-Märkte zurück­zu­bringen. Der Kauf­preis wird selbst­verständlich erstattet (Anm.: erfahrungsgemäß auch ohne Vorlage des Kassenbons). Weitere Informationen sind beim dm-ServiceCenter unter der kostenfreien Telefonnummer 08 00 / 3 65 86 33 (Mo.-Sa.: 8-20 Uhr) oder per E-Mail an servicecenter(at)dm.de zu erhalten. Der Drogist versichert: "Das Risiko einer gesund­heitlichen Aus­wirkung ist sehr gering, bei empfindlichen Verbrauchern kann die Ver­wendung des Produktes jedoch Entzündungen begünstigen. Da es sich hierbei um eine Pflege­lotion für Babys handelt, hat sich dm-drogerie markt entschieden, das Produkt vorsorglich zurück­zurufen" Anbieter informiert verbraucherfreundlich!und bestätigt zugleich: "Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten"  (Bildquelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG).
» www.dm.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 

Beispielhafter Aushang einer Verbraucherinformation
in der dm-Filiale, Friedrich-Ebert-Straße 145-147, 48153 Münster

DM DROGERIE-MARKT Beispielhafter Aushang einer VerbraucherinformationDer Aushang hängt in Augenhöhe an jeder Kasse,
unmittelbar vor dem Kundenmagazin

 

Hintergrund: Eine durch produktrueckrufe.de durchgeführte (nicht repräsentative) Erhebung hat ergeben, dass nur jedes fünfte Handelsunternehmen bei einer Rückrufaktion entsprechende Verbraucherinformationen aushängt und/oder so platziert, dass sie auch wahrgenommen werden können. Von den in Deutschland führenden Drogeriemärkten nutzt (zumindest derzeit) nur der dm-drogerie markt alle Möglichkeiten, um gefährdete VerbraucherInnen wirklich zu informieren. Dazu zählen neben einem deutlichen Hinweis auf der ersten Seite des Internetauftritts eine offizielle Pressemitteilung über eine » seriöse Agentur, ein Post auf » Facebook sowie Aushänge in allen Filialen (an jeder Kasse sowie auch am Regal), die wirklich sicht- und lesbar sowie längerfristig angebracht sind.

 



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nur in wenigen Fällen wirklich transparent.



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