AUFGEPASST! Rote Kunststofffremdkörper in GUT&GÜNSTIG ´Knusper Dinos´ von EDEKA / MARKTKAUF

EDEKA MARKTKAUF SPREHE Rückruf GUT&GÜNSTIG Knusperdinos Die Firma Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG (Cloppenburg/NI) ruft Hähnchensnacks aus dem Eigenmarken-Sortiment von Edeka & Marktkauf (Stammsitz: Hamburg/HH) zurück. "Es ist nicht auszuschließen, dass sich rote Kunststofffremdkörper in einzelnen ´Knusper Dinos´ befinden". Von dem Rückruf betroffen ist das TK-Produkt "Knusper Dinos" der Marke "GUT&GÜNSTIG" in der 400 Gramm-Packung, ausschließlich mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 01.04.2020 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen "DE NW 20167 EG". Die betroffene Charge wurde vorwiegend bei Marktkauf und Edeka sowie ausschließlich in Teilen Bayerns, in Baden-Württemberg, (Süd-)Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland angeboten. "Die betroffenen Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen", ist in der Mitteilung nachzulesen. KundInnen, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - unter Vorzeigen der leeren Verpackung in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice von Edeka unter der kostenfreien Hotline 08 00/3 33 52 11 (Mo.-So.: 8-20 Uhr) oder per E-Mail: info(at)edeka.de. Es wird zugesichert: "Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und weitere Artikel sind nicht betroffen." Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff neben einer Schnitt-/Stichgefahr beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen (Bildquelle: Edeka Zentrale AG & Co. KG).
» www.sprehe.de | » www.edeka.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Updates zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden
>> Hier handelt es sich bereits um ein "Mittwochsproblem" <<


Mindestens die Edeka Zentrale AG & Co. KG (als Markeninhaber von "GUT&GÜNSTIG") macht den Rückruf des Herstellers, der Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG, seit dem gestrigen Tag auf ihrer Internetseite öffentlich.

Stand: Do, 13.06.2019 - 20:00 Uhr:
24 Stunden nach o. a. Veröffentlichung ist auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" noch keine Meldung ersichtlich. Nach hiesigem Erachten hat der initial notwendige Eintrag in vorgenanntes "System" durch das für den Herstellerstandort (Cloppenburg) zuständige Bundesland (Niedersachsen) zu erfolgen.

Stand: Fr, 14.06.2019 - 20:00 Uhr:
U N G L A U B L I C H ! Auch 48 Stunden später gibt es auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" immer noch keine Meldung - trotz eines doch gewissen Erstickungsrisikos für die Hauptzielgruppe von "Knusper Dinos" > nämlich Kinder.

Stand: Sa, 15.06.2019 - 22:00 Uhr:
Tag 3: Da es für den gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland offensichtlich keinen Bereitschaftsdienst gibt, ist auch heute jegliche Warnmeldung ausgeblieben.

Stand: So, 16.06.2019 - 22:00 Uhr:
Tag 4: Wie zu erwarten war: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mo, 17.06.2019 - 22:00 Uhr:
Tag 5: Keine Veränderung zum Vortag. Verantwortliche Personen / Dienststellen von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland bleiben weiterhin untätig.

Stand: Di, 18.06.2019 - 22:00 Uhr:
6. Tag nach offizieller Veröffentlichung durch Edeka / Sprehe: Die o. g. Behörden bzw. insgesamt das "System lebensmittelwarnung.de" sind auf gutem Weg zu einem weiteren Negativrekord - immer noch keine amtliche Warnung und somit nur eine sehr eingeschränkte, d. h. für eine umfassende Verbraucherinformation absolut unzureichende Berichterstattung durch die Medien.
Lesenswert: foodwatch.de » Report „Um Rückruf wird gebeten“

Stand: Mi, 19.06.2019 - 19:00 Uhr:
7 Tage = 1 ganze Woche später: Auf der Internetseite "lebensmittelwarnung.de" ist seit gerade ein Hinweis auf die Rückrufaktion ersichtlich, wonach sich die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland als "betroffen" erklären. Obwohl der Pressemitteilung von Sprehe (v. 12.06.2019) zufolge die Ware ausschließlich in vorgenannten Bundesländern und somit definitiv nicht in Nordrhein-Westfalen angeboten worden sein soll, hat sich auch dieses sechste Bundesland dem Eintrag angeschlossen. "Verbraucherschutz in Deutschland live!"
Endlich: lebensmittelwarnung.de » Meldung vom 19.06.2019

Zusätzliche Informationen